Gottesdienst und Menü
Am Freitag, 17.02.2012 um 19.30 Uhr findet in der Altenoyther Dreifaltigkeitskirche der nächste Gottesdienst in der Reihe »Laboratorium – gottesdienst anders« statt.
Mit Blick auf den Valentinstag hat sich der Vorbereitungskreis etwas Besonderes einfallen lassen: Wer zum Valentinstag noch eine besondere Aufmerksamkeit für seine Partnerin oder seinen Partner sucht, kann bis zum 14.02.2012 im Pfarrbüro St. Marien (Franziskusplatz 2 · Friesoythe) oder im Salon Budde (Kirchstraße 20, Friesoythe-Gehlenberg) einen Gutschein für ein „Menü zu zweit“ erwerben, das im Anschluss an den Gottesdienst bereit steht. „Wir möchten Paaren einen kleinen Anstoß geben, sich füreinander Zeit zu schenken und einen schönen Abend zu verleben und es ist wunderbar, dass wir bei diesem Anliegen Unterstützung erfahren“, so Pastoralreferent Martin Kröger. So können für unterschiedliche Geschmäcker und Geldbeutel Gutscheine in begrenzter Zahl erworben werden, die dann in der jeweiligen Lokalität nach dem Gottesdienst eingelöst werden. Neben dem Restaurant „Seeblick“, dem Asia Bistro „Golden Wok“, der Pizzeria „Mona Lisa“ bieten das Restaurant „Akropolis“ und das Hotel/Landhaus „Pollmeyer“ Menüvorschläge an.
Der Gottesdienst unter der Überschrift „crazy little thing called love“ ist bewusst nicht am Valentinstag geplant, sondern auf den Freitag gelegt. Pfarrer Ulrich Bahlmann: „Viele Paare können aus beruflichen oder anderen Gründen den Valentinstag nicht gemeinsam begehen. Diesen Paaren möchten wir besonders entgegenkommen.“ Natürlich sind auch alle anderen Paare sowie Interessierte eingeladen, die diesen „anderen“ Gottesdienst mitfeiern möchten. „Letztendlich ist das auch keine Frage des Alters“, sagt Gabi Tepe. „Liebe ist lebenslang ein Thema.“
Dass die Bibel für das Thema Liebe überraschende Texte bereithält, verwundert wenig. Tanja Witte und Niklas Reinken werden einige dieser Text mit darstellendem Spiel begleiten und den Gottesdienstteilnehmern eine „andere“ Zugangsmöglichkeit bieten. Sabine Orth: „Ich freue mich schon auf die Umsetzung.“
Dass Liebe eine sehr dynamische Angelegenheit ist, wird sich auch in der Gottesdienstgestaltung wiederfinden: Für die musikalische Unterstützung konnte die Band „Quadrophenia“ gewonnen werden. Petra Schütte, Anke Lüken, Claudia Stammermann, Elke Norrenbrock, Annette Bohlsen und Kerstin Schumacher übernehmen den Gesang. Markus Willenborg am Bass, Ralf Stammermann am Schlagzeug und Udo Norrenbrock an der Gitarre sorgen für ein gutes Fundament. Die „Gründer“ Udo Norrenbrock und Ralf Stammermann sind als Mitglieder der Band „Fried Day“ vom letztjährigen Benefizkonzert in Augustendorf vielen Besuchern noch gut in Erinnerung.
„Dass unsere Gottesdienstbesucher mit Freude dabei sind und einen schönen Abend miteinander erleben und sich auch von Gott berühren lassen“, wünscht sich Mechthild Hanisch.
Stört die Liebe nicht auf, weckt sie nicht, bis es ihr selbst gefällt (Hld 2,7)
Die Liebe hört niemals auf. (1 Kor 13,8)
Wie sollten wir anders können, als zu lieben, wenn Du mit uns gehst. »Die Liebe. Gott, Du stellst diese Kraft in unser Leben. Du kannst nicht anders, Du willst nicht anders, weil Du die Liebe bist. Wie sollten wir anders können als zu lieben, wenn Du mit uns gehst. Begleite uns in der Dynamik der Liebe und in den Beziehungen in die Du uns hineingestellt hast. Amen.«
Mit dem ersten Gebet im Laboratoriums-Gottesdienst am vergangenen Freitag ist eigentlich schon fast alles erzählt: Es ging um die Liebe. Wo soll diese Liebe herkommen, wenn nicht von Gott als dem Schöpfer dieser Welt. So stehen Verse der Schöpfungsgeschichte, die sich noch immer vollzieht, am Anfang des Gottesdienstes: »Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie. Gott segnete sie …«.
Dass Liebe höchst vital und spannungsreich angelegt ist, machten die ersten Lieder deutlich: »crazy little thing called love« und »run to you« von der Band »Quadrophenia« eigens für diesen Gottesdienst eingeübt, bringen Vitalität, Dynamik, Spannung und auch eine Menge Freude musikalisch in den Kirchenraum.
Dass die Bibel die Liebe kennt, ist nicht verwunderlich, aber die Verse aus dem »Hohelied« im Ersten Testament, dem »Lied der Lieder« klingen in ihrer poetischen Sprache klingen vielen ungewohnt: »Das steht in der Bibel?«
Das Buch Rut und die Texte um die Liebe zwischen Rut und Boas, von Tanja Witte und Niklas Reinken durch Schattenspiel unterstützt, zeigen weitere Facetten auf. Quadrophenia spielt anschließend »Ein Kompliment« – es fällt nicht immer so leicht »nur mal eben zu sagen, dass Du das Größte für mich bist.«
Die »Paarzeit« unter dem Regenschirm bot Gelegenheit sich gegenseitig zu segnen, sich wechselseitig zuzusprechen, dass ich Dich, den anderen, will, meine und zutiefst bejahe. Und wieder die Erinnerung, wo die Liebe ihren tiefsten Grund hat mit einer rockigen Fassung des Liedes »Einer hat uns angesteckt…«. Nach Fürbitten, Vater Unser und Segen folgt ein letztes Lied: »Jeder knüpft am eigenen Netz« – Kletzmer-Rock zum Mitklatschen.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die zu diesem Gottesdienst beigetragen haben.