Am Freitag, 19. September um 19:30 Uhr lädt das Team „Laboratorium – gottesdienst anders“ in die Dreifaltigkeitskirche Altenoythe ein. Der Gottesdienst steht unter dem Titel „Lass es Liebe sein“ – und will der Liebe in all ihren bunten, widersprüchlichen und überraschenden Ausprägungen nachspüren.
„Liebe ist nicht nur rosarot und romantisch. Sie kann heilen, sie kann herausfordern, sie kann auch wehtun. Und doch bleibt sie die Kraft, die uns alle trägt“, sagt Irene Block. Annette Jahn ergänzt: „Wir haben deshalb bewusst verschiedene Perspektiven auf Liebe zusammengestellt: Nächstenliebe, Selbstliebe, Freundschaft, Gottesliebe.“ „Wir wollen keine einfache Antwort geben. Stattdessen öffnen wir Räume, in denen jede und jeder für sich entdecken kann, was Liebe bedeutet“, erklärt Anja Lübbers.
Ein besonderes Element ist dabei die Musik: Die Band Quadrophenia begleitet den Abend mit bekannten Songs und eigens arrangierten Stücken. „Musik bringt die Liebe zum Schwingen – mal laut, mal leise, mal tröstlich, mal voller Energie. Sie ist das Herzstück des Abends“, schwärmt Irmgard Greten.
Doch auch die Besucherinnen und Besucher sind gefragt: „Wir laden dazu ein, selbst Spuren zu hinterlassen – mit Gedanken, Klebepunkten, Gesprächen. Denn Liebe zeigt sich in Resonanz. Sie entsteht, wenn Menschen sich begegnen“, betont Gabi Tepe.
Für Niklas Reinken ist das Entscheidende die Überraschung: „Wir spielen mit Klischees – Herzen, Rosen, große Worte. Aber am Ende bleibt etwas Tieferes, das man nicht in eine Form pressen kann.“
Und wie endet der Abend? „Nach dem Gottesdienst feiern wir weiter – mit Grillen, Getränken und viel Zeit zum Reden. Für mich ist das die schönste Form von Liebe: Gemeinschaft, die einfach trägt“, so Michaela Schipke.
„Lass es Liebe sein“ – das ist Einladung und Versprechen zugleich. Ein Abend, der irritiert und tröstet, zum Schmunzeln und zum Nachdenken anregt. Ein Gottesdienst, der zeigt: Liebe ist vielfältig.