Wer kennt das nicht: man verletzt sich und klebt ein Pflaster darauf – damit ist der erste Schaden behoben. Aber ist es das? Man sieht die Verletzung nicht mehr, aber man spürt sie noch, die Stelle ist empfindlich. Doch wie geht man mit Verwundungen um, auf die man kein Pflaster kleben kann, Verletzungen der Seele, Verletzungen der Ehre, Verletzungen der Selbstbestimmtheit …
Aber was hat das mit der Passion am Karfreitag zu tun?
Wie in den vergangenen 15 Jahren möchten wir das biblische Geschehen mit dem Hier und Heute verbinden. Wo entdecken wir Anknüpfungspunkte zu unserem Leben und Glauben? Die Passionsgeschichte ist voller Verwundungen, nicht nur bei Jesus, sondern auch bei seinen Jüngern: sichtbare und unsichtbare Verletzungen, Erfahrungen von Beschämung, Verzweifeln, Scheitern und Verlust. All das erleben wir auch heute.
Und so verspricht auch dieser Jubiläums-Karfreitagsgottesdienst wieder einen neuen Blick auf die Passion mit ihren Irritationen und Herausforderungen.
Musikalisch empathisch werden die Texte, Stimmungen und Gedanken von dem bewährten Cellisten Christoph Rohde begleitet.
Und doch ist etwas anders als in den letzten 15 Jahren, weiß das Team zu berichten:
Der Gottesdienst beginnt nicht um 21:00 Uhr, sondern bereits um 20:00 Uhr.
Zudem hat sich das Team, zur Freude aller, wieder einmal erweitert: Anne Lang aus Altenoythe wird das Team verstärken.